Wintersonnenwende

Wintersonnenwende – auch Jul genannt und althochdeutsch Modranecht (Mutternacht) ist ein Sonnenfest und beginnt am Vorabend des 21. Dezember wenn die auf Sonne ihren Tiefstand wieder Käfte sammelt. Es war die Zeit des Feierns und ging zwölf Nächte lang.

Man nennt sie auch Rauhnächte

Wintersonnenwende, jahresfest, Samhain, fuaimdruma, trommelklang

Der Name Jul hat einen alten Bezug zu Odin. Noch heute hat Odin den Beinamen “ Jolnir “. Seinen wilden Ritt in der Winterzeit und zu den Rauhnächten.

Seit altheidnischen Zeiten wurden zur Wintersonnenwende die immergrünen Zweige Wintermaien genannt, ins Haus gebracht und aufgehängt. Der würzige Duft der Zweige wirkt auch unmittelbar auf die Seele. Die Räucherung mit Tannenzweigen wirkt beruhigend und entspannend.

Im keltischen Baumkalender gehörten die Nadelbäume allesamt zum Monat der Wintersonnenwende. Die Eibe stellt als Totenbaum die Zeitspanne unmittelbar vor der Sonnenwende dar, die Tanne die Zeit nach der Wende, wenn tief im Schoß der Erde, der Sonnengott wiedergeboren wird.

In diesem Sinne ist die Tanne ein Baum der Geburt. Es ist das wiedergeborene Licht, das im christlichen Glauben als Christkind geboren ist. Die immergrüne Tanne wird zum Weltenbaum, zum kosmischen Urbaum.

Die Lichter und Kugeln stellen die Sterne und Planeten dar. Nicht nur viele Götter und die heidnischen Feste sind von den chrislichen Missionaren zu heiligen umsterilisiert worden und haben Eingang in den Kirchenkalender gefunden.

Wenn man sich auf die Suche nach alten und neuen Werten begibt, sollte man hier nach den Wurzeln forschen.

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